Kassel-Druseltal

Das KZ Außenlager Kassel-Druseltal bestand von Juli 1943 bis zum 28. März 1945.

Die ersten 120 Häftlinge trafen am 05. Juli 1943 in Kassel ein. Im September 1943 folgte ein weiterer Transport mit 75 Häftlingen. Insgesamt waren 284 Häftlinge im Lager Kassel-Druseltal inhaftiert.

Als Unterkunft diente eine leerstehende Fabrik für optische Geräte und ein an die SS vermietetes privates Wohngebäude (Fachwerkbau), einer früheren Gastwirtschaft.

Die Häftlinge wurden von der Bauleitung der Waffen-SS und Polizei zum Bau einer Befehlsstelle des Höheren SS- und Polizeiführers am Panoramaweg auf der Wilhelmshöhe und dem Bau von unterbunkerten Dienstbaracken zwischen der „Wigandstraße“ und der Straße „An den Eichen“ gezwungen.

Am 28.03.1045, kurz bevor US-Amerikanische Truppen Kassel erreichten, wurden die Gefangenen (bis auf 10 zur Aktenvernichtung benötigte Häftlinge) aus Druseltal nach Buchenwald zurückgebracht.

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